1. Mai 2013 RISE UP!

1.Mai 2013 | Klassenkämpferischen/antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo 10:30h | Spielbudenplatz Hamburg
Wir rufen als Teil eines Bündnis unter dem Motto:
“RISE UP! Für eine solidarische und klassenlose Gesellschaft!” (www.rise-up.tk) zu einem Klassenkämpferischen/antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo am 1. Mai 2013 in Hamburg auf.

Im Rahmen des 1.Mai  gibt es außerdem eine Veranstaltungsreihe:

Der Streik bei Neupack
18. April 2013 | 19 Uhr | Gängeviertel | Valentinskamp

Arbeitskämpfe im Plastikmeer von Almería
21. April 2013 | 18 Uhr | Centro Sociale | Sternstrasse 2

Lohnarbeit bei kirchlichen Trägern
25. April 2013 | 19 Uhr | Gängeviertel | Valentinskamp

Zwangsräumungen verhindern – auch in Hamburg?
26. April 2013 | 20 Uhr | Planwirtschaft | Klausstr. 10

Aufruf:
RISE UP! Für eine solidarische und klassenlose Gesellschaft!

Über Europa fegt eine Welle sozialer Kürzungen hinweg. Im Zuge der EU-Krisenpolitik sind brutale Sparprogramme konzipiert worden, die vor allem Südeuropa betreffen. Und dort insbesondere Menschen mit geringem Einkommen, allen voran Jugendliche. Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) sorgt dafür, dass Löhne drastisch gesenkt, das Renteneintrittsalter erhöht und massiver Sozialabbau betrieben werden. Mit den Spardiktaten sollen die Kosten der Krise ein weiteres Mal auf die lohnabhängige Klasse abgewälzt werden. Doch auch der Widerstand wächst, viele Menschen ’1. Mai 2013 RISE UP!’ weiterlesen

Auch schwules Blut rettet Leben

 

 

 

 

 

Wir dokumentieren folgenden Text:

Wussten Sie, dass viele Männer kein Blut spenden dürfen?

Sie dürfen auch todkranken Leukämiepatienten kein Knochenmark spenden.

Weil sie schwul sind.

Grundlagen sind die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Gewinnung von Blutprodukten. Diese werden in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (Berlin) und dem Paul-Ehrlich-Institut (Langen) erstellt.

Natürlich wird jede Blutspende getestet. Jedoch gibt es ein Zeitfenster, in dem insbesondere eine frische HIV-Infektion noch nicht nachgewiesen werden kann. Darum wurden sogenannte “Risikogruppen” festgelegt, die generell von der Blutspende ausgeschlossen sind:

  • Homo- und Bisexuelle Männer
  • Prostiuierte
  • Drogenkonsumenten
  • Gefängnisinsassen
  • Menschen, die sich längere Zeit in England aufgehalten haben (Creutzfeld-Jakob / BSE)

“Schwules Blut” setzt sich dafür ein, dass Schwule nicht mehr kategorisch als Risikogruppe von der Blutspende ausgeschlossen werden. Denn:

  • Nur 1% aller homo- bzw. bisexuellen Männer haben tatsächlich eine HIV-Infektion
  • Rund die Hälfte aller homo- bzw. bisexuellen Männer leben in einer festen Partnerschaft ohne ständig wechselnde Sexpartner
  • Mehr als 70% aller homo- bzw. bisexuellen Männer mit wechselnden Geschlechtspartnern haben ausschliesslich Safer Sex mit Kondom, sind von einem Infektionsrisiko praktisch ausgeschlossen.

Wir fordern die größtmögliche Sicherheit für alle Blutspenden. Alle Blut- und Plasmaspender müssen nach ihren Sexualgewohnheiten und ihrem individuellen Risikoverhalten befragt werden. Dadurch würden natürlich auch Heterosexuelle genauer befragt, und bei einem risikobehafteten Lebenswandel von der Blutspende ausgeschlossen.

Gegen die Generalisierung schwuler und bisexueller Männer – für die Sicherheit aller Empfänger.

Auch schwules Blut rettet Leben. Darum brauchen wir Ihre Unterstützung! Jetzt informieren, mitdiskutieren, und handeln!

Quelle: www.schwulesblut.de

Erste Veranstaltung der Newroz-Delegation 2013

‘Erste Veranstaltung der Newroz-Delegation 2013′ weiterlesen

Demonstration “Gegen Rassismus und Ausgrenzung”

06.April | 14Uhr | Hamburg Hauptbahnhof


Für den 06. April 2013 rufen wir, als Teil des Demonstration-Bündnisses, unter dem Motto „ Gegen Rassismus und Ausgrenzung“ (www.hamburg-gegen-rassismus.tk) zu einer bundesweiten Demonstration nach Hamburg auf!

Wir wollen mit dieser Demonstration ein solidarisches Zeichen setzen und die Kämpfe von Geflüchteten unterstützen, ihren Forderungen Nachdruck verleihen und sie verbreiten.

Die Forderungen lauten:

  • Den Stopp aller Abschiebungen
  • Die Abschaffung der Residenzpflicht
  • Die Abschaffung der Lagerpflicht und die Schließung aller Isolationslager!
  • Die Anerkennung aller Asylsuchenden als politische Geflüchtete

Den gesamten Aufruf zur Demonstration und weitere Informationen bekommt ihr hier.


Newroz-Demonstration in Hamburg am 20. März

| 20. März | 16:30 | Dammtor | Demonstration |

Am 21. März findet wie jedes Jahr um diese Zeit das kurdische Widerstands- und Neujahrsfest Newroz statt. In Hamburg gibt es aus diesem Grund am Mittwoch, den 20.03. eine kämpferische Demonstration unserer kurdischen Genoss_innen.

Wir möchten euch dazu auffordern an dieser teilzunehmen und eure Solidarität mit der kurdischen Befreiungsbewegung zu zeigen. Ihr Kampf wird nicht nur im entfernten Kurdistan ausgetragen sondern steht auch hier in Europa auf der Tagesordnung. Verhaftungen und Verurteilungen zu Jahrelangen Haftstrafen nach § 129b häufen sich. Das aktuellste Beispiel dafür ist das Urteil zu 2 Jahren und 6 Monaten für Ali Ihsan Kitay oder die Gefangennahme des kurdischen Genossen Metin A. in der Schweiz und seine Auslieferung nach Stuttgart. Weitere Verfahren die auf dem Urteil gegen Ali Ihsan aufbauen werden, laufen gerade in Stuttgart, Berlin und Düsseldorf.

Das PKK- Verbot und die dadurch mögliche Repression ist das deutlichste Zeichen der partnerschaftlichen Beziehung der EU mit der Türkei. Dazu kommt noch die direkte Beteiligung der BRD an der Unterdrückung des kurdischen Volkes durch kontinuierliche Waffenlieferungen an die Türkei.

Ein weiteres, eindeutiges Zeichen für die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und der Türkei, vor allem wenn es um die Bekämpfung revolutionärer Bewegungen geht, waren die Morde an den drei kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansiz, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez, die am 09. Januar kaltblütig mit Schüssen in den Kopf in Paris hingerichtet wurden. Und das in dem ständig von der Polizei und Geheimdiensten überwachten kurdischen Informationsbüro.

Also kommt alle zur Demonstration am 20.03. und lasst uns unseren kurdischen Genoss_innen zeigen, dass sie nicht allein sind.

Hoch die internationale Solidarität!

Einige unserer Genoss_innen sind zurzeit mit einer Delegation in Nordkurdistan unterwegs, um dort die Newrozfeste und Institutionen der kurdischen Selbstverwaltung zu besuchen, sowie Gespräche und Interviews mit Organisationen, der Bevölkerung und Genoss_innen zu führen.

Tägliche Berichte der Delegation findet  auf dieser Seite: http://newroz2013.blogsport.eu/

Refugee Revolution Bustour in Hamburg

Einladung zum Workshop | 16.03.13 | 19.30 Uhr | Kölibri / Hein-Köllisch-Platz 11
Seit dem 26.2. sind Aktivist*innen der „Refugee Revolution Bus Tour“ unterwegs durch Deutschland. Am 16.3. sind sie im Kölibri (St. Pauli), nachdem sie am Nachmittag verschiedene Lager und Unterkünfte in Hamburg besucht haben werden.

Sie bieten einen Workshop für Unterstützer*innen und Flüchtlinge an, in dem sie über die Situation in den Lagern und über die bisherige Tour berichten, natürlich auch über den jetzt schon fast einjährigen Protest der Flüchtlinge, der im März 2012 mit den Zeltprotesten in Würzburg begonnen hat und sich immer mehr verbreitet. Nicht zuletzt geht es um die Mobilisierung für die Demonstration am 23.03. in Berlin.

In einer langen Tradition des Kampfes gegen die Verletzung von Flüchtlingsrechten haben wir am 6. Oktober 2012 das Protestcamp am Oranienplatz aufgeschlagen. Hier führen wir den seit einem Jahr andauernden Basiswiderstand weiter. Wir bleiben, bis unsere Forderungen erfüllt sind! Wir rufen alle Flüchtlinge in Deutschland auf, die Isolation und das Schweigen zu brechen und zu ihren Schwestern und Brüdern am Oranienplatz zu kommen, um unsere Rechte einzufordern! Lasst uns unsere Erfahrungen austauschen, gemeinsame Ängste ablegen und zusammen kämpfen. Wir starten eine ‚Refugee Revolution Bus Tour‘ am 26. Februar vom Oranienplatz, Berlin. Drei Wochen lang werden wir Lager in verschiedenen deutschen Bundesländern besuchen, um Informationen über den Protest zu teilen. Wir laden alle Flüchtlinge ein, für die große Demo am 23. März nach Berlin zu kommen. Um die unmenschlichen Gesetze mit massivem Protest zu durchbrechen, rufen wir euch auf, mit uns Seite an Seite folgende Forderungen durchzusetzen:

  • Abschaffung der unmenschlichen Abschiebegesetze
  • Schließung aller Flüchtlingslager
  • Abschaffung der Residenzpflicht

Am 20. März kehren wir nach Berlin zurück um uns der Refugee Revolution Demo am 23. März anzuschließen.“ (aus dem Aufruf zur Bustour)

Mehr Infos: http://refugeesrevolution.blogsport.de/

Newroz-Delegation 2013

Erneut werden wir dieses Jahr als kleine Delegation von Aktivist_innen zu Newroz nach Nordkurdistan, also dem von der Türkei besetzten Teil Kurdistans, fahren. Seitdem das türkische Militär während des Newrozfestes 1992 ein Massaker verübte, bei dem mehr als 100 Kurd_innen ermordet, unzählige Menschen festgenommen und gefoltert sowie die Städte Cizîr/Cizre, Şirnex/Şirnak und Nisêbîn/Nusaybin bombardiert wurden, organisieren Aktivist_innen aus unterschiedlichen Zusammenhängen jedes Jahr zu Newroz Delegationen zur Beobachtung der Situation und zum Austausch mit der Bewegung.

Newroz (kurdisch) oder Nouruz (persisch) ist der Name eines traditionellen Neujahrsfestes, welches seit ‘Newroz-Delegation 2013′ weiterlesen

Der Druck steigt im Baskenland!

Infoveranstaltung | 07.03. | Kölibri
Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf zur VII. Aktionswoche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland. Die Soli-Woche findet dieses Jahr vom 04.-10. März statt. Schwerpunkt wird die Situation der politischen Gefangenen sein.

Hierzu findet am Donnerstag, den 07.03. eine Veranstaltung im Kölibri (Hein-Köllisch-Platz 11, St. Pauli) in Hamburg mit zwei Aktivisten der illegalisierten baskischen Jugendbewegung statt. http://www.facebook.com/events/135668373269687/permalink/135668376603020/

‘Der Druck steigt im Baskenland!’ weiterlesen

8. März – internationaler Frauentag

Demonstration | 15.00 Uhr | Hamburg Hachmannplatz (HBF)

Fast jede Frau hat in ihrem Leben Sexismus oder Gewalt erfahren – und zwar auf der ganzen Welt! Deswegen wollen wir am 8. März gemeinsam darauf aufmerksam machen und dagegen kämpfen. Wir wollen uns gegen Unterdrückung und Ausbeutung im Privaten sowie im Job und im alltäglichen Leben wehren.

Krieg und Imperialismus treffen Frauen in besonderer Weise, da sie oft wirtschaftlich abhängig sind. Zusätzlich verhalten sich Militärkräfte gegenüber Frauen häufig herablassend, beleidigend und übergriffig. Dies reicht hin bis zu systematischen Vergewaltigungen als Mittel zur Demütigung und Unterdrückung.

Eine vollkommen gleichberechtigte Selbstbestimmung einhergehend mit gesamtgesellschaftlichen Veränderungen ist notwendig! Wir werden patriarchalen Verhältnissen unsere Vorstellung von Freiheit in allen Lebenssituationen entgegensetzen! Deswegen kämpfen wir am 8. März für die Selbstbestimmung von Frauen – überall.

Es rufen auf:

Yeni Kadin – Neue Frau, Nujiyan Frauenzentrum, SKB – sosyalist Kadinlar Birligi, ATESH – Für eine sozialrevolutionäre Perspektive, Göcmen Kadinlar Birligi, Frauenverband Courage e.v. Hamburg, Avrupa demokratik kadin hareketi, Lisa

 

 

 

Support the Refugees’ Revolution!

14.03. “Support the Refugees Revolution” Gala | Hamburg+++16.03. Besuch der Refugees’ Revolution Bustour in Hamburg+++23.03.  Refugees’ Revolution Demonstration | Berlin+++06.04.  “Gegen Rassismus und Ausgrenzung” Bundesweite  Demonstration | Hamburg+++13.-16.06. “Refugee Tribunal against Germany” | Berlin

Im März 2012 begann eine selbstorganisierte Bewegung von Geflüchteten, die ihren vorläufigen Mittelpunkt auf dem Oranienplatz in Berlin gefunden hat. Von dort aus stellen sie den rassistischen Normalzustand immer wieder in Frage und entwickeln ihren Protest immer weiter trotz der Repression, Kälte und Ignoranz seitens der politisch Verantwortlichen.

Der Kampf um die elementaren Rechte von Geflüchteten und Migranten_innen geht dieses Jahr europaweit vernetzt in eine neue Phase und wir wollen die Kämpfenden weiter solidarisch unterstützen!

Wir rufen zu einem antirassistischen Frühling auf und weisen auf folgende Veranstaltungen hin: ‘Support the Refugees’ Revolution!’ weiterlesen

News aus Bilbo – Neues Squat und Stand der Kukutza-Prozesse

Im Oktober 2012 wurde ein riesiges leerstehendes Fabrikgebäude in Sestao (13 km vom Stadtzentrum von Bilbo) besetzt. Das Squat wird als Ersatz für das am 21.9.11 geräumte Kukutza angesehen. Gleichzeitig gehen die Verfahren rund um die Räumung vom Kukutza weiter.

Das neue Squat heißt „Txirbilenea“ und befindet sich in Sestao 13 Kilometer vom Stadtzentrum von Bilbo (baskisch für Bilbao) entfernt. Txirbilenea heißt so viel wie „Haus des Metallstaubs“. Der Name soll an die Luftverschmutzung erinnern, die durch die ehemalige Stahlfabrik verursacht wurde und die Menschen und Arbeiter_innen jahrelang belastete. Es war die größte Stahlfabrik im Baskenland.

Video der Besetzung

Die Menschen, die die Fabrik besetzt haben, sind sehr erfahren in Hausbesetzungen und kommen aus verschiedenen sozialen Bewegungen. Bis jetzt hat der Bürgermeister von Sestao keine Räumungsabsichten gezeigt.

Gleichzeitig gehen die Verfahren rund um die Räumung des Kukutzas weiter. ‘News aus Bilbo – Neues Squat und Stand der Kukutza-Prozesse’ weiterlesen

14.2.2013 Tag gegen sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen (V Day)

Fast jede von uns hat sexualisierte Gewalt erfahren, ob durch Blicke, Sprüche, körperliche Übergriffe oder andere Arten. Viele sehen dies als kleineres Übel, als etwas Selbstverständliches.

Wir werden aber nichts akzeptieren!


Es gibt keine Mitschuld von Betroffenen. Egal, was du an hattest, wo du warst oder auch wenn andere sagen, dass du es dir hättest denken können.

Verantwortlich sind allein die Täter!

Wir wollen unsere Grenzen für uns selbst erkennen, definieren und verteidigen – ob auf der Straße, auf Partys, auf der Arbeit oder zu Hause – mit allein Mitteln.

Solidarität mit den Betroffenen!

Wir erkämpfen zurück, was euch niemals zustand!

Free Ali Ihsan

Am kommenden Samstag, den 09.02.2013, wird es eine Demonstration für die sofortige Freilassung Ali Ihsans geben. Wir unterstützen den Demoaufruf und rufen alle dazu auf zu kommen. Treffpunkt ist um 15 Uhr S-Sternschanze.
Hier der Aufruf des Demobündnisses:

Im Prozess gegen den kurdischen Aktivisten Ali Ihsan Kitay wegen des Vorwurfs “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland” gemäß §129b wird am 13. Februar das Urteil gesprochen.

Er soll 2007-2008 in der nördlichen Region “verantwortlicher Kader der PKK” gewesen sein.

Ali Ihsan saß bereits 20 Jahre in der Türkei im Gefängnis und wurde dort mehrfach gefoltert.

Mit der Kriminalisierung von Kurd_innen nach dem §129b verfolgt die Bundesregierung wirtschaftliche und strategische Ziele.
Gegen jede Repression!
Solidarität ist eine Waffe!

‘Free Ali Ihsan’ weiterlesen

Der dreckige Krieg wird Euer Ende sein:

Gemeinsame Erklärung von Tatort Kurdistan Hamburg, dem Informationszentrum Kurdistan(ISKU) und ATESH – Für eine sozialrevolutionäre Perspektive zum Mord an Sakine Cansiz, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez.

Entweder auf das Bild klicken oder hier als PDF.

Massenproteste in Gedenken an die ermordeten kurdischen Genossinnen

+++ 100.000 Menschen in Paris +++ 1000 Menschen in Hamburg +++ Solidarität auf der ganzen Welt +++

An diesem Wochenende fanden weltweit Proteste wegen der Ermordung unserer drei Genossinnen der kurdischen Befreiungsbewegung Sakine Cansiz, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez statt.

Die drei Genossinnen waren in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, vergangener Woche am 09.01.13, in den Räumen des Kurdischen Informationszentrums in Paris durch gezielte Kopfschüsse hingerichtet worden. Alles spricht für einen geplanten politischen Mord, dessen Ziel vor allem die Genossin Sakine Cansiz gewesen sein könnte. Sakine Cansiz war eine der Mitbegründerinnen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) und Symbol für die kurdische Frauenfreiheitsbewegung. Fidan Doğan war Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses (KNK) in Paris und Leyla Şaylemez Aktivistin in der kurdischen Jugendbewegung. Alle drei waren sie Genossinnen, die ihr ganzes Leben dem Befreiungskampf widmeten.

In Deutschland fanden am Freitag und Samstag in zahlreichen Städten wie Kassel, Hannover, Berlin, Kiel, Dortmund, Hamburg, Frankfurt und München Demonstrationen und Veranstaltungen statt, an denen insgesamt zehntausende Menschen teilnahmen.

In Hamburg gingen am Freitag, den 11.01. über 1000 Kurd_innen und Unterstützer_innen auf die Straße. Der Demonstrationszug startete gegen 15 Uhr vom Hauptbahnhof und lief bis vor das Türkische Konsulat, wo eine Kundgebung und Schweigeminute gehalten wurde. Danach zog die Demonstration mit etwa 300 Menschen noch zum Französischen Konsulat um auch hier die lückenlose Aufklärung der Morde zu fordern.

„Im holländischen Lahey, italienischen Pisa, in der englischen Hauptstadt London, im österreichischen Innsbruck und Graz, in den schwedischen Städten Göteborg und Stockholm, in der spanischen Hauptstadt Madrid sowie in ‘Massenproteste in Gedenken an die ermordeten kurdischen Genossinnen’ weiterlesen



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